
Die Kennzeichnung bezieht sich auf den Holzanteil und seine lückenlose Rückverfolgbarkeit, nicht automatisch auf Lacke, Kleber oder Beschläge des gesamten Möbelstücks. Verstehen Sie die Claims wie FSC 100%, Mix oder Recycled, und prüfen Sie, ob alle relevanten Holzteile unter den Scope fallen. Ergänzende Emissions- oder Chemikalienprüfungen bleiben weiterhin sinnvoll.

Seriöse Anbieter nennen den Code, beispielsweise FSC-CXXXXX, sowie gültige Lizenzinhaber. Vergleichen Sie Angaben auf Website, Rechnung und Produktetikett mit der offiziellen FSC-Datenbank. Fordern Sie, wenn möglich, eine Rechnung mit Claim. Unstimmigkeiten, fehlende Nummern oder abgelaufene Gültigkeiten sind klare Warnsignale und sollten vor dem Kauf aufgeklärt werden.

Wenn FSC nicht verfügbar ist, fragen Sie nach PEFC, belastbaren Herkunftsnachweisen, regionalen Wald-Zertifikaten oder recyceltem Altholz. Für maßgefertigte Stücke können Schreiner Lieferkette und Quellen dokumentieren. Wichtig bleibt die schriftliche Bestätigung. Kombinieren Sie Herkunftsnachweise mit Emissions- und Textilienkennzeichnungen, um ein stimmiges, gesundes Gesamtbild für Ihr Zuhause aufzubauen.
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